Chelo Alonso
Also known as: Isabella Garcia
Persönlich
Körper
Über Chelo Alonso
Chelo Alonso, eine kubanische Schauspielerin, schuf sich eine bemerkenswerte Karriere im italienischen Kino und wurde in den 1960er Jahren schließlich zu einer gefeierten Kultfigur und einem Sexsymbol in den Vereinigten Staaten. Ihre Auftritte waren oft geprägt von ihrer Darstellung verführerischer, stürmischer Frauen und ihren fesselnden, sinnlichen Tanzsequenzen. Bevor sie internationalen Ruhm erlangte, wurde Alonso in Kuba zunächst für ihr außergewöhnliches Tanztalent bekannt und fesselte das Publikum im Nationaltheater von Havanna. Ihre bemerkenswerten Fähigkeiten führten sie dann zu den prestigeträchtigen Folies Bergère in Paris, wo sie als exotische neue Darstellerin vorgestellt wurde. Gepriesen als „neue Josephine Baker", eine weitere Star, die auf der Bühne der Folies Berühmtheit erlangt hatte, wurde Alonso auch als „Kubanische H-Bombe" bezeichnet. Sie verband gekonnt die afro-kubanischen Rhythmen ihrer Heimat mit einem provokanten Darbietungsstil.
Ein bedeutender Teil von Alonsos filmischem Werk gehörte dem Abenteuergenre an und spiegelte das erfolgreiche Format von „Le Fatiche di Ercole" (Herkules) wider. Dieses Genre, das von den äußerst populären Filmen von Steve Reeves angetrieben wurde, schuf eine Nachfrage nach Darstellern mit exotischem Reiz. Alonsos markante dunkle Schönheit machte sie zu einer idealen Besetzung, und sie teilte sich 1959 sogar die Leinwand mit Steve Reeves in dem Film „Goliath and the Barbarians". Diese Rolle brachte ihr die Auszeichnung „Entdeckung des italienischen Kinos" ein. Ihr internationales Debüt gab sie 1959 mit dem Film „Nel segno di Roma" (Das Zeichen des Gladiators), in dem Anita Ekberg und Georges Marchal mitspielten. Eine besonders provokante Tanznummer in dem Film führte dazu, dass Alonsos Bild und Name auf Werbematerialien prominenter erschienen als die der Hauptdarsteller, eine Entwicklung, die Ekberg Berichten zufolge missfiel.
Nach ihrem Auftritt in „Desert War" im Jahr 1962 verlagerte Alonso ihren Schwerpunkt vorübergehend vom Film auf das Fernsehen. Ihre Rückkehr auf die Leinwand erfolgte 1966 mit dem Spaghetti-Western „The Good, the Bad, and the Ugly", ihrem meistgesehenen Film, in dem sie überraschenderweise eine kleine, stumme Rolle übernahm. 1961 heiratete Alonso Aldo Pomilia, der als Produktionsleiter und Produzent bei vielen ihrer Filme tätig war. Sie haben einen Sohn, Aldino Pomilia. Nach dem Tod ihres Mannes zog Chelo Alonso nach Siena in der Toskana, Italien. Anschließend zog sie sich aus der Filmschaffung zurück, um ein erfolgreiches Katzenzuchtunternehmen zu gründen und ein Vier-Sterne-Hotel zu leiten.
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