Christa Paffgen
Also known as: Christa Päffgen - Nico
Persönlich
Körper
Über Christa Paffgen
Christa Päffgen, weltweit bekannt unter ihrem Künstlernamen Nico, schlug als deutsche Künstlerin einen einzigartigen Weg ein, der Gesang, Songwriting, Schauspiel und Modeln umfasste. Ihre Präsenz bereicherte die Leinwand in bemerkenswerten Filmen wie Federico Fellinis La Dolce Vita von 1960 und Andy Warhols Chelsea Girls im Jahr 1966. Der Kritiker Richard Goldstein fasste ihr Wesen als "halb Göttin, halb Eiszapfen" zusammen und bemerkte, dass ihre einzigartige Gesangsweise den Klang von "einem Cello, das morgens aufwacht" hervorrief. Auf Anregung von Andy Warhol lieh Nico ihre Stimme für drei Titel auf dem wegweisenden Album der Velvet Underground, The Velvet Underground & Nico, das 1967 veröffentlicht wurde. Gleichzeitig begab sie sich auf eine solistische künstlerische Reise und veröffentlichte im selben Jahr ihr Debütalbum Chelsea Girl. Inspiriert von ihrem Freund Jim Morrison begann Nico, ihre eigenen Kompositionen zu schaffen, wobei sie insbesondere das Harmonium einsetzte, ein Instrument, das nicht allgemein mit Rockmusik assoziiert wird, um ihre Lieder zu kreieren. John Cale, ehemals Mitglied der Velvet Underground, wurde zu einem entscheidenden musikalischen Kollaborateur und arrangierte und produzierte Alben wie The Marble Index (1968), Desertshore (1970), The End... (1974) und weitere folgende. In den 1980er Jahren tourte Nico ausgiebig über Kontinente hinweg, darunter Europa, die Vereinigten Staaten, Australien und Japan. Nach einem Auftritt in Berlin im Juni 1988 suchte sie auf Ibiza Urlaub, wo ihr Leben aufgrund einer Hirnblutung, die sie bei einer Fahrradfahrt bei glühender Hitze erlitten hatte, tragisch endete.
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