Gloria Brittain
Also known as: Bibi Forbes - Celia Reed
Persönlich
Körper
Über Gloria Brittain
Gloria Brittain, eine Frau, deren strahlende Veranlagung und kindliche Art durch ein auffälliges Stammeln und eine voluminöse Frisur noch verstärkt wurden, war nicht für kritische Anerkennung als Darstellerin bestimmt. Ihr beruflicher Weg führte sie hauptsächlich zum Aktmodellieren, eine gängige Laufbahn für viele in der Unterhaltungsindustrie in den 1970er und 1980er Jahren, was schließlich zu kleineren Rollen in Softcore-Filmen führte.
Ihr unkreditiertes Debüt gab sie in "The Playbirds" (1978), wo sie ein Model verkörperte, das ein feuriges Ende fand. Die Gegenüberstellung ihrer synchronisierten Schreie und scheinbar verdutzten Gesichtsausdrücke erzeugte einen komischen Effekt angesichts der düsteren Natur der Szene. Brittain benutzte auch das Pseudonym Busty Bibi Forbes, ein Name, der früh im Zusammenhang mit "The Playbirds" auftauchte und in der Romanfassung des Films erschien. Laut dem Fototeil des Buches wurde "Busty Bibi" als amerikanisches Model präsentiert, das von einer Zeitschrift für ihre Rolle im Film als "Amerikas neue Linda Lovelace" gefeiert wurde. In Wirklichkeit stammte Gloria aus Middlesex und verwendete den Namen und die Persona von Bibi Forbes häufig in ihren Modeljobs.
1981 wurde Brittain für ihre einzige Hauptrolle im Kurzfilm "The Perils of Mandy" besetzt. Während der vierzigminütigen Laufzeit des Films navigierte sie mit einem Stammeln und einem Lächeln durch die Handlung, wobei sie manchmal verloren in den Geschehnissen wirkte. Die Geschichte, die den Aufstieg einer jungen Frau in London durch Aktmodellieren und Sexfilme schildert, spiegelte oft Brittains eigene reale Ambitionen auf eine etwas cartoonhafte Weise wider. Innerhalb des Films erlebte Gloria die Fantasie, ein prominentes Sexsymbol zu sein, umgeben von Fotografen und überschüttet mit Aufmerksamkeit bei einer Premiere. Ihre tatsächliche Karriereentwicklung positionierte sie jedoch fest in den unteren Rängen der Sexploitation-Schauspielerinnen.
Ein aussagekräftigeres Bild ihrer Karriere bot der gefilmte Striptease-Wettbewerb "The Great British Striptease" (1980). Bei dieser Veranstaltung nahm sie an einem Gruppen-Striptease teil, ertrug unerwünschte Annäherungen des Moderators Bernard Manning und gewann letztendlich nicht den bescheidenen Preis von 500 £. Angesichts dieser Umstände kann ihr einziger Starring-Moment in "The Perils of Mandy" als eine wohlverdiente, wenn auch kurze, Gelegenheit für eine wirklich freundliche Person betrachtet werden.
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