Grace Jones
Also known as: Grace Beverly Jones
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Über Grace Jones
Grace Beverly Jones ist ein facettenreiches jamaikanisches Talent, bekannt für ihre Beiträge als Sängerin, Songwriterin, Model und Schauspielerin. Ihre Reise ins Rampenlicht begann in der Modewelt, zunächst in New York und dann in Paris, wo sie für renommierte Designer wie Yves St. Laurent und Kenzo über die Laufstege schritt und die Titelseiten bedeutender Magazine wie Elle und Vogue zierte. Sie schmiedete bedeutende kreative Partnerschaften mit Fotografen wie Jean-Paul Goude, Helmut Newton, Guy Bourdin und Hans Feurer und entwickelte einen charakteristischen Look, der sich durch ihren androgyne Stil und ihre markanten Gesichtszüge auszeichnete.
1977 wechselte Jones zur Musik und erhielt einen Plattenvertrag bei Island Records. Sie wurde schnell zu einer bemerkenswerten Präsenz in der lebendigen Disco-Szene von New York City, insbesondere rund um das legendäre Studio 54. Anfang der 1980er Jahre entwickelte sich ihre musikalische Ausrichtung weiter und umfasste einen New-Wave-Sound, der Elemente von Reggae, Funk, Post-Punk und Pop integrierte. In dieser Zeit arbeitete sie ausgiebig mit dem Grafikdesigner Jean-Paul Goude und dem renommierten Musikduo Sly & Robbie zusammen. Ihre Singles "Private Life", "Pull Up to the Bumper", "I've Seen That Face Before" und "Slave to the Rhythm" erreichten alle Top-40-Platzierungen in den UK Singles Chart. 1982 veröffentlichte sie die visuell gefeierte Musikvideo-Kompilation A One Man Show unter der Regie von Goude, die ihr eine Nominierung für das beste Videoalbum bei den 26. jährlichen Grammy Awards einbrachte. Zu ihren gefeiertsten Alben gehören Warm Leatherette (1980), Nightclubbing (1981) und Slave to the Rhythm (1985).
Als Schauspielerin trat Jones zunächst in Independent-Filmen auf, bevor sie ihre erste Hauptrolle als Zula im Fantasy-Actionfilm Conan the Destroyer (1984) an der Seite von Arnold Schwarzenegger und Sarah Douglas erhielt. Es folgte eine denkwürdige Rolle als May Day im James-Bond-Film A View to a Kill (1985) und eine Hauptrolle als Vampir in Vamp (1986). Diese Auftritte brachten ihr jeweils Nominierungen für den Saturn Award als beste Nebendarstellerin ein. 1992 trug Jones zum Soundtrack des Films Boomerang von Eddie Murphy bei und trat darin auf, und im Jahr 2001 spielte sie gegenüber von Tim Curry in Wolf Girl. Ihr Einfluss wurde von VH1 anerkannt, das sie 1999 auf Platz 82 der 100 größten Frauen des Rock and Roll setzte. 2008 erhielt sie einen Q Idol Award. Jones spielte eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Cross-Dressing-Bewegung der 1980er Jahre und wurde als Inspirationsquelle für zahlreiche Künstler genannt, darunter Annie Lennox, Lady Gaga, Rihanna, Solange Knowles, Lorde, Roisin Murphy, Brazilian Girls, Nile Rodgers, Santigold und Basement Jaxx. Billboard würdigte ihren Einfluss, indem sie sie als
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