Jackie Chamoun
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Über Jackie Chamoun
Jackie Chamouns Reise auf den Skipisten begann im zarten Alter von drei Jahren in ihrem Heimatland Libanon, speziell in Faraya. Mit vierzehn Jahren navigierte sie bereits durch die Welt des professionellen alpinen Skisports und nahm international an Slalom- und Riesenslalom-Wettbewerben teil. Ihr Talent sicherte ihr Plätze bei den FIS Alpinen Skiweltmeisterschaften 2009 und erneut 2013. Chamoun vertrat den Libanon stolz auf der globalen Bühne und trat bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver und den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi an.
Neben ihrer sportlichen Karriere verfolgte Chamoun ihre Ausbildung und erwarb einen Abschluss in Sportmanagement am Glion Institute of Higher Education in der Schweiz. Ihre Bestrebungen gehen dahin, das Wachstum des Sports im Libanon zu fördern, ein Ziel, das sie durch die Ermutigung junger Menschen zur Ausübung sportlicher Aktivitäten und durch die Fürsprache für verbesserte Trainingsmöglichkeiten zu erreichen hofft. Während ihres Studiums sammelte sie praktische Erfahrungen durch Praktika in Paris bei Havas Sports und in Monaco bei Peace and Sport.
Ihr Olympiadebüt bei den Spielen 2010 in Vancouver beendete sie im Slalom auf dem 54. Platz. Chamoun äußerte die tiefe Ehre, ihr Land zu vertreten, und bemerkte die Überraschung und Neugier, die ihre Teilnahme oft hervorrief. Sie hob den Wert solcher Veranstaltungen für den kulturellen Austausch und die Entkräftung von Vorurteilen über die Präsenz des Libanon im Wintersport hervor. 2013 nahm sie erneut an den Skiweltmeisterschaften in Schladming teil.
Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi war Chamoun die einzige Skifahrerin, die den Libanon vertrat, und trat sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom an. Ihre Anwesenheit bei diesen Spielen wurde 2014 im Libanon zu einem Thema der Kontroverse, nachdem provokante Fotos, die 2011 von Hubertus von Hohenlohe für einen österreichischen Kalender aufgenommen worden waren, öffentlich bekannt wurden. Die Angelegenheit führte sogar zu Diskussionen über eine ministerielle Untersuchung, während sich eine Welle der Online-Unterstützung in Form einer Protestkampagne mit dem Titel "Strip for Jackie" materialisierte. Chamoun stellte klar, dass sie nicht für die öffentliche Veröffentlichung nackt posiert hatte und erklärte, dass die Behind-the-Scenes-Bilder nicht zur Veröffentlichung bestimmt waren. In Sotschi belegte sie im Slalom den 47. Platz mit 44,20 Sekunden Rückstand auf die Führende. Nach dem ersten Lauf lag sie mit einer Zeit von 1:16,05 auf dem 58. Platz, etwa 23 Sekunden hinter der Spitze, nachdem sie von Platz 87 gestartet war. Ihre kombinierte Zeit für beide Läufe betrug 2:28,74.
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