Julie Newmar
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Über Julie Newmar
Geboren als Julia Chalene Newmeyer am 16. August 1933, machte sich Julie Newmar als Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin einen vielseitigen Namen. Neben ihren Auftritten in den darstellenden Künsten etablierte sie sich auch als Schriftstellerin, Erfinderin von Dessous und erfolgreiche Immobilieninvestorin. Newmar gewann einen Tony Award als Beste Nebendarstellerin in einem Theaterstück für ihre Darstellung der Katrin Sveg in der Broadway-Produktion The Marriage-Go-Round von 1958, eine Rolle, die sie später in der Kinoverfilmung von 1961 wieder aufnahm. In den 1960er Jahren fesselte sie zwei Staffeln lang das Publikum als Catwoman in der ikonischen Fernsehserie Batman, die von 1966 bis 1967 ausgestrahlt wurde.
Ihr umfangreicher Bühnenhintergrund umfasst einen Auftritt in den Ziegfeld Follies von 1956, und sie übernahm auch die Rollen der Lola in einer regionalen Produktion von Damn Yankees! von 1961 und der Irma in einer Inszenierung von Irma la Douce von 1965. Newmar hatte auch einen denkwürdigen Auftritt im Musikvideo zu George Michaels Single "Too Funky" von 1992 und beehrte die Leinwand mit einem Cameo als sie selbst in dem Film To Wong Foo, Thanks for Everything! Julie Newmar von 1995. Ihre Leistungen als Synchronsprecherin umfassen die Vertonung der animierten Filme Batman: Return of the Caped Crusaders im Jahr 2016 und Batman vs. Two-Face im Jahr 2017, wo sie ihre gefeierte Rolle als Catwoman fünf Jahrzehnte nach ihrem ersten Fernsehauftritt wieder aufnahm. Ihre Auftritte als Catwoman beschränkten sich auf zwei Staffeln der Batman-Fernsehserie, eine Tatsache, die mit Bedauern zur Kenntnis genommen wurde, insbesondere angesichts ihrer anhaltenden Freundschaft mit Adam West, die ihre Leinwandchemie erheblich verbesserte. Weithin als die definitive Catwoman in Live-Action angesehen, verlieh sie der Figur eine verführerische Grazie und eine entzückende Verspieltheit, die bei späteren Interpretationen bemerkenswert gefehlt hat. Sie verlieh der Figur auch einen unverwechselbaren Flair der 1960er Jahre, wie ihren einfallsreichen Vorschlag, einen Gürtel mit einer goldenen Schnalle hinzuzufügen, eine Designentscheidung, die strategisch das Auge des Betrachters lenkte.
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