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Michele Girardon

Persönlich

Geboren: August 9, 1938
Geburtsort: Lyon, France
Aktive Jahre: 1956-1975
Nationalität: Französin
Ethnizität: Kaukasisch
Berufe: Schauspielerin

Körper

Haarfarbe: Rotbraun
Augenfarbe: Braun
Größe: 5'10" (or 177 cm)

Über Michele Girardon

Geboren als Henriette Michèle Leone Girardon in Lyon im August 1938, erlangte diese auffällige, zarte Schauspielerin mit zwanzig Jahren erste Anerkennung, als sie einen Wettbewerb zur „fotogensten Frau Frankreichs“ gewann. Ihr Weg zur Leinwand umfasste Schauspielstudien an einem örtlichen Konservatorium und eine Modelkarriere, bei der sie die Titelseiten angesehener Magazine wie Vogue und Marie-Claire zierte. Girardons filmisches Debüt beinhaltete bedeutende Nebenrollen als Stumme in Luis Buñuels „Tod in dem Garten“ (1956) und als Sekretärin in Louis Malles „Die Liebenden“ (1958). Éric Rohmer gab ihr ihre erste Hauptrolle in „Das Zeichen des Löwen“ (1962), einem Gründungsfilm der französischen Nouvelle Vague, der in Paris gedreht wurde. Obwohl der Film damals kein kommerzieller Erfolg war, ernteten die Darstellungen, einschließlich der von Girardon, Lob und erregten die Aufmerksamkeit Hollywoods. Paramount bot ihr eine Rolle als Besitzerin einer tansanischen Wildfarm gegenüber John Wayne im Abenteuerfilm „Hatari!“ (1962) an. Ein Profil im Life-Magazin vom Juli 1961 deutete an, dass sie für diese Rolle Englisch im Selbststudium gelernt hatte. Dieses Hollywood-Unterfangen führte nicht zu einem langfristigen Vertrag. Girardon blieb jedoch in europäischen Produktionen gefragt und spielte unter anderem die Hauptrolle im spanischen Säbelrasslerfilm „Die Abenteuer von Scaramouche“ (1963) und in der italienischen Komödie „Der prächtige Kuckuck“ (1964). Sie erschien auch in einer weniger prominenten, aber visuell ansprechenden Rolle in der französisch-italienischen Komödie „Tender Scoundrel“ (1966). Anfang der 1970er Jahre nahmen die Filmangebote ab und Girardons Karriere erlebte einen deutlichen Niedergang. Sie wurde zunehmend schwermütig, besonders nach dem Ende einer turbulenten Beziehung mit dem spanischen Aristokraten José Luis de Vilallonga, einem Schriftsteller und Schauspieler, der für seine ausschweifende Lebensweise bekannt war. Am 25. März 1975 starb Michèle Girardon im Alter von 36 Jahren in ihrer Heimatstadt durch Suizid, indem sie eine Überdosis Schlaftabletten einnahm. In einer ergreifenden Fügung des Schicksals starben zwei ihrer Co-Stars aus ihrem vorletzten Film, „Good Little Girls“ (1971), Marie-Georges Pascal und Bella Darvi, ebenfalls durch Suizid, im Alter von 39 bzw. 42 Jahren.

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