Molly Ringwald
Also known as: Molly Kathleen Ringwald
Persönlich
Körper
Über Molly Ringwald
Molly Kathleen Ringwald, geboren am 18. Februar 1968, ist eine vielseitige amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin. Sie erlangte in den 1980er Jahren eine beträchtliche Popularität bei jugendlichem Publikum, hauptsächlich aufgrund ihrer Hauptrollen in ikonischen John Hughes-Filmen wie Sixteen Candles (1984), The Breakfast Club (1985) und Pretty in Pink (1986). Später belebte sie ihre Schauspielkarriere wieder, indem sie Anne Juergens in der ABC Family-Serie The Secret Life of the American Teenager spielte.
Ringwald wurde in Roseville, Kalifornien, in der Nähe von Sacramento, geboren, als Tochter von Adele Edith, einer Hausfrau und Köchin, und Robert Scott "Bob" Ringwald, einem blinden Jazzpianisten. Sie hat zwei Geschwister namens Elizabeth und Kelly. Ihre Schauspielkarriere begann im zarten Alter von fünf Jahren, als sie die Rolle der Maus im Bühnenstück Alice im Wunderland übernahm. Im folgenden Jahr nahm sie zusammen mit ihrem Vater und seiner Band, der Fulton Street Jazz Band, ein Dixieland Jazz-Album mit dem Titel "I Wanna Be Loved by You" auf. Als kleines Mädchen war sie in verschiedenen lokalen Fernsehwerbespots und Bühnenproduktionen rund um Sacramento zu sehen.
Im Alter von 10 Jahren erhielt Ringwald die Rolle der Kate in der Westküstenproduktion von Annie und trat in Los Angeles auf. 1979 hatte sie einen Gastauftritt in der Fernsehserie Diff'rent Strokes, bevor sie Mitglied des Ablegers Facts of Life wurde und die fröhliche und temperamentvolle "Molly Parker" spielte. Obwohl ihre Rolle hauptsächlich unterstützend war, drehte sich eine Episode, "Molly's Holiday", um ihre Figur, wie sie die Herausforderungen der Scheidung ihrer Eltern meisterte.
Bis 1980 hatte sich Ringwald bereits als Leadsängerin auf zwei Disney-Alben einen Namen gemacht und ihre Stimme zu Titeln wie "This Is My Country", "The Star-Spangled Banner" und "God Bless America" auf dem patriotischen Album Yankee Doodle Mickey beigetragen. Ihr Übergang zum Film begann mit einer Golden Globe-Nominierung für ihre Rolle im Film Tempest von 1982, was zu ihrer Durchbruchrolle in Sixteen Candles (1984) führte. In den 1980er Jahren wurde sie zu einer Schlüsselfigur im sogenannten Brat Pack junger Schauspieler, die oft düstere, intelligente Charaktere darstellte, wie in The Breakfast Club und Pretty in Pink. Ihre Filmografie aus dieser Zeit umfasst Titel wie The Pick-up Artist und Fresh Horses, womit sie ihren Status als Muse des Filmemachers John Hughes festigte. Während dieser Zeit zierte sie zahlreiche Zeitschriftencover, darunter Tiger Beat, Teen, Time und Life.
Anfang der 1990er Jahre lehnte Ringwald prominente Rollen in Erfolgsfilmen wie Pretty Woman und Ghost ab. In den mittleren 1990er Jahren lebte sie in Paris, wo sie in mehreren französischen Filmen mitspielte, während sie von Zeit zu Zeit in die USA zurückkehrte für verschiedene Projekte. 1994 war sie an einer TV-Adaption von Stephen Kings The Stand beteiligt.
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