Valerie Boothby
Also known as: Wally Drucker
Persönlich
Körper
Über Valerie Boothby
Valerie Boothby, ursprünglich Wally Drucker, war eine Persönlichkeit, deren Talente über die flimmernden Bilder des Stummkinos hinausreichten. Geboren in Hamburg, Deutschland, gibt es für ihr genaues Geburtsjahr einige Variationen, wobei 1906 von bestimmten Aufzeichnungen genannt wird. Ihr Vater, Ernst Drucker, ein Mann der Bühne und des Theaterbesitzes, war ein bedeutender Einfluss. Valerie war die älteste von drei Töchtern und besaß deutsch-jüdische Wurzeln.
Ihre filmische Reise begann 1926 mit einer Rolle in "Der keusche Sünder", unter der Regie von Conrad Wiene. In den nächsten fünf Jahren zierte sie die Leinwand in weiteren zweiundzwanzig Filmen, wobei sie häufig in Rollen besetzt wurde, die ihre verführerische Persönlichkeit hervorhoben. Ihre Schauspielkarriere endete 1931.
Der Aufstieg der Nationalsozialisten im Jahr 1933 veranlasste Boothby, Berlin zu verlassen und in Frankreich Zuflucht zu suchen. Im Laufe ihres Lebens lebte sie auch fünfzehn Jahre in Kairo, Ägypten, bevor sie 1970 nach Hamburg zurückkehrte. Sie verstarb am 14. April 1982 in Hamburg und fand ihre letzte Ruhestätte auf dem Neuen Friedhof Harburg in der Stadt. Ihr persönliches Leben umfasste eine Ehe mit einem angesehenen italienischen Rechtsanwalt.
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