Isabel Sarli
Also known as: Coca
Persönlich
Körper
Über Isabel Sarli
Isabel Sarli, ein argentinisches Talent, das sowohl die Leinwand als auch den Laufsteg zierte, erregte erstmals nationale Aufmerksamkeit als Miss Argentinien im Jahr 1955. Dieser Wendepunkt ebnete ihr den Weg für eine erfolgreiche Karriere auf der internationalen Schauspielbühne. 1956 kreuzten sich ihre Wege mit dem Filmemacher Armando Bo, was den Beginn einer bedeutenden künstlerischen Zusammenarbeit markierte. Sarli wurde schnell zur Muse und Hauptdarstellerin für Bos filmische Unternehmungen, mit ihrem Debüt in seinem Film El trueno entre las hojas im Jahr 1956.
Die gewagten Nacktszenen des Films, ein bahnbrechender Moment für das argentinische Kino, sowie die folgenden sexuell anzüglichen Filme, die sie schufen, riefen in Argentinien erhebliche Kontroversen und Verurteilungen hervor. Trotz Zensur und gesellschaftlichem Gegenwind stieg Sarlis Stern international weiter auf. Ihr Talent führte sie zu Filmsets in ganz Brasilien, Uruguay, Paraguay, Mexiko, Panama und Venezuela. Werke wie Fuego (1969) und Fiebre (1971) fanden erfolgreich Publikum sowohl auf dem amerikanischen als auch auf dem europäischen Markt. Obwohl sie in heiteren Sexkomödien wie La mujer del zapatero (1968) ein Faible für Komödie zeigte, sah Bo sie durchweg in bodenständigeren, dramatischen Rollen.
Nach dem Tod von Bo im Jahr 1981 zog sich Isabel Sarli weitgehend von der Öffentlichkeit zurück und trat nur noch gelegentlich in Filmen auf, die von anderen Regisseuren inszeniert wurden. Im Juni 2016 lebte sie in Martinez, Buenos Aires, Argentinien, zusammen mit ihrer Adoptivtochter Isabelita.
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