Barbara Payton
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Über Barbara Payton
Die Hollywood-Geschichte von Barbara Payton ist ein besonders ergreifendes und bedauerliches Kapitel. Einst eine auffallend schöne Blondine mit verführerischer Ausstrahlung, nahm ihr Leben eine Abwärtsspirale, hauptsächlich aufgrund von Entscheidungen, die sie traf. Geboren als Barbara Lee Redfield am 26. November 1927 in Cloquet, Minnesota, stammte sie aus bescheidenen Verhältnissen. Mit bemerkenswerter Schönheit heiratete sie mit neunzehn und richtete bald darauf ihren Blick auf Tinseltown, in der Hoffnung, ihr Aussehen zu nutzen. Sie kam 1948 in Hollywood an und sicherte sich schnell einen Vertrag mit Universal, womit sie den typischen Weg kleiner Rollen einschlug. Ihre Karriere erreichte ihren Höhepunkt mit bemerkenswerten Nebenrollen an der Seite von Leinwandgrößen wie James Cagney in Kiss Tomorrow Goodbye (1950), Gary Cooper in Dallas (1950) und Gregory Peck in Only the Valiant (1951). Während ihre schauspielerischen Fähigkeiten möglicherweise zweitrangig zu ihrem unbestreitbaren Charisma und ihrem auffallenden Aussehen waren, reichte ihre etwas provokative Verlockung eine Zeit lang aus. Gefangen von der Verlockung des Ruhms, begannen ihre beruflichen Bemühungen jedoch, sich hinter ein turbulentes Privatleben zurückzustellen, das von impulsiven Affären mit zahlreichen prominenten Schauspielern und Produzenten geprägt war, von denen viele bereits verheiratet waren. Eine besonders aufsehenerregende Verwicklung erregte erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit, aber keine davon schmeichelhaft. Sie war gleichzeitig mit zwei Schauspielern liiert, dem angesehenen Franchot Tone und dem raubeinigen Tom Neal, die sich heftig um ihre Zuneigung stritten. Diese Rivalität gipfelte am 13. September 1951 in einer gewalttätigen Konfrontation, bei der Tone mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Payton selbst erlitt Verletzungen und eine beschädigte Reputation. Nach seiner Genesung heiratete sie Tone, aber ihre Ehe dauerte nur sieben Wochen, bevor sie zum stürmischen Neal zurückkehrte. Ihre volatile Beziehung dauerte vier Jahre, obwohl sie nie heirateten. Während dieser Zeit war Paytons Karriere dramatisch zurückgegangen, was sie dazu veranlasste, in Filmen wie Bride of the Gorilla (1951) mitzuwirken. Ein anschließender Versuch, ihre Karriere in England wiederzubeleben, blieb erfolglos und markierte das faktische Ende ihres Berufslebens, da ihr Privatleben weiter außer Kontrolle geriet. Ihre einst schönen Züge entstellten sich, und ihre einst wohlgeformte Figur verbreiterte sich, als Barbara zunehmend zum Alkohol griff. Von 1955 bis 1963 sah sie sich zahlreichen rechtlichen Problemen gegenüber, darunter Anzeigen wegen des Ausstellens ungedeckter Schecks, öffentlicher Trunkenheit und schließlich Prostitution. Sie ertrug Härte, schlief auf Parkbänken und erlitt körperliche Misshandlungen durch ihre Kunden, verlor sogar Zähne. 1967 zog sie nach gescheiterten Versuchen, ihre Trinksucht zu überwinden, zu ihren Eltern nach San Diego, um Nüchternheit zu erlangen. Tragischerweise war es zu spät. Am 8. Mai 1967 wurde die 39-jährige ehemalige Schauspielerin tot auf ihrem Badezimmerboden aufgefunden, nachdem sie an Herz- und Leberversagen gestorben war. Bemerkenswerterweise verfasste sie inmitten ihrer Kämpfe eine schonungslose Memoiren mit dem Titel "I
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